Gerade wollte ich ein Update auf die neue Version von Ubuntu machen. Soweit so gut, ging das letzte mal ja auch problemlos. Hatte noch weiterhin Amarok und Firefox am laufen, arbeitete normal weiter. Irgendwann wurde dann nicht mehr auf Maus und Tastatureingaben reagiert. Okay, ungut - dachte ich. Nach einem Neustart fuhr das System auch nicht mehr hoch. Habe nochmal neugestartet, und bin in den Recovery-Mode von Ubuntu. Einfach mal nur aus purer Verzweiflung. Da wurde mir dann auch sogleich angeboten, sämtliche Packages zu reparieren die installiert sind. Gut dachte ich, kann ja nicht schaden.
Tat es auch nicht. Einige Abfragen kamen, die mich dann schon wieder bald lächeln liesen. Grub fragte ob er eine neue menu.lst nutzen soll. Und, oh Wunder, darin waren schon die Einträge für die 8.10 Version. Da ratterte er dann noch eine Weile durch, konnte aber anscheinend nicht alles fixen da es noch keine Internetverbindung gab. Nach einem weiteren Neustart kam ich zumindest schon wieder auf den Loginscreen. Meine Tastatur und Maus gingen immer noch nicht.
Ein erneutes joinen des Revorymodes erlaubte mir diesmal sogar eine Internetverbindung. Wodurch er 330 Packages aktualisieren konnte. Nachdem sich das System ca. eine Stunde lang selbst regeneriert hat, bleibt mir nur noch eine fehlerhafte xorg.conf im Moment .. und ein nagelneues, funktionierendes Intenteprid Ibex!
Habe auch mal wieder eine Rezension verfasst bei Amazon, um der Konjunktorschwäche zu entgegnen. In Zeiten wie diesen redet zwar jeder von Rezession, aber niemand macht eine.
Auf neckermann.de gibts seit heute Little Big Planet im Angebot für 39€.
Wenn man noch zusätzlich den Geschenkcode “Geschenk1″ über 10 € eingibt bekommt man das Spiel inkl. Versand für 35,90€. Die Lieferzeit beträgt 1-2 Wochen. Also wirds wohl kurz nach Release bei mir sein. 30 - 35 Euro Ersparnis ist es mir auf jeden Fall wert, noch ein paar Tage länger zu warten. Wer das Spiel jetzt schon hat, hatte definitiv Glück, da im moment laut Axel alle Händler ihre Spiele wieder an Sony zurückschicken müssen.

Eigentlich hat es ne gewisse Ironie, dass man bei Amazonas zuerst nach DVDs suchen muss, um dann das Format auf Bluray zu begrenzen.
Muss mich leider korrigieren. Und zwar wegen hier. Mediamarkt hat heute im Laufe des Tages ihr Online-Prospekt verändert. Play-TV war vorher auf der Seite ganz unten, das weiß ich noch. Und Little Big Planet wurde komplett raus gelöscht. War heute auch im Mediamarkt, wo das Datum in deren PCs auf 7.11 gesetzt war. Na da werde ich mal die lokal-städtischen Gameshops durchfragen. Irgendwie ists doch anscheinend schon in Umlauf..
Wenn man Commitmessages als Haikus verfasst.
Verschoben, vorgezogen, wieder verschoben da in einem Lied 2 Zeilen aus dem Koran waren .. niemand wusste mehr genau wenn Little Big Planet rauskommen sollte. Aber da hab ich schon gelesen, dass jemand Little Big Planet hat. Heute bekam ich den neuen Prospekt von Mediamarkt (vorletzte Seite), und da gibt es das nächste Woche zu einem echt gute Preis! Ich würde ja anrufen, aber bin das Wochenende eh nicht in meinem “Zweitwohnsitz”, so dass ich es spielen könnte. Nehme ich es lieber nächste Woche als Sonderpreis mit. Juhu!! Das wohl beste PS3-Spiel ist nun endlich zu haben!
Um dies zu unterstreichen, möchte ich nochmals den oben verlinkten Spreeblicker zitieren, der es recht schön zusammen fasst:
Das Spiel (das trotz US-Ausgabe auch die deutsche Version beinhaltet, vielleicht ein wichtiger Hinweis) gilt als Sonys große Hoffnung und wird als PS3-Killerapp bezeichnet, denn das, was bei Little Big Planet grafisch und inhaltlich geleistet wird, entspricht komplett dem unten zu sehenden Trailer und setzt sich damit massiv von anderen Games ab. „Echte“ Materialien „verhalten“ sich so, wie sie sich verhalten sollen: Stoffe reagieren auf die Spielfigur weicher und sind leichter zu bewegen als bspw. Steine oder Holz, die Materialien zeigen Abnutzungserscheinungen an den Stellen, die viel „genutzt“ werden und überhaupt sehen Dinge endlich mal aus wie Dinge.
[20:04:58] <BlakJuck20> heya
[20:05:04] <BlakJuck20> stop sending mirc viruses… download patch from http://usw.
[20:05:19] <kb> i am using konversation client on ubuntu linux, so fuck off
[20:05:51] <– BlakJuck20 has left this server (G-lined).
die Kunst ist, den Bot glauben zu machen, dass man ihn ernst nimmt.
DA LOSTINSPACE HEUTE GEBURTSTAG HAT UND ER SICH SCHON SO WAHNSINNIG AUF DIESEN BESONDEREN TAG GEFREUT HAT, DER HEUTE NEBEN SEINEM GEBURTSTAG NOCH IST, MÖCHTE ICH EUCH DEN CAPSLOCKDAY - 22.OKTOBER - ANS HERZ LEGEN!
Inspiriert von Svens Impressionen seiner zweiten Studienwoche für Geschichte und Mathematik auf Leeramt.
Ich liebe reines, weißes Kopierpapier für meine Mitschriebe in der FH. Den Tipp, solches zu benutzen, hat uns einer unserer Professoren im ersten Semester gegeben. Ich habe ihn zwar erst im dritten Semester umgesetzt, aber jetzt im 5ten bin ich doch erstaunt wie sehr ich mich daran gewöhnt habe.
Durch Karos oder Linien ist man eigentlich nur wie ein Gehbehinderter mir Krückstock. Durch reines, weißes Papier lernt mal laufen. Vor allem auch mental. Man bringt eben seine persönliche Note in die Aufschriebe mit ein. Und dadurch, dass es persönlicher wird, verfestigt sich das ganze auch mental - denn wir alle wissen ja, dass man durch Emotionen lernt. Aufschriebe in immer gleicher Schrift, auf immer gleichem Karopapier sind einfach langweilig und monoton. Auch, und gerade, um es im Nachhinein zu lernen.
In Klausuren muss man eh oft auf die weise Fläche unter der Aufgabe schreiben, da ist man dann auch schon daran gewöhnt. Ich kann jedem nur den Tipp geben: Probiers einfach mal ein Semester aus. Ist am Anfang etwas umgewohnt, da man nun viel mehr Freiheiten hat.
Wer sich für Informatik interessiert, interessiert sich wohl auch für die Zukunft. Warum interessiert man sich für die Zukunft? Weil man Angst hat etwas zu verpassen. So sind wohl Informatiker einfach nur Leute mit einer Phobie vor der Zukunft, denn sie wollen gewapnet sein. Vielleicht etwas polemisch, aber vielleicht möchte sich der eine oder andere mal darüber besinnen was der Grund ist, dass er sich mit dem beschäftigt, was er tut.
Der westliche Kapitalismus hat sich selbst zerstört. Jetzt sind sogar die Terroristen arbeitslos.
Da ich in diesem Semester meine Note in ganzen vier Fächern (Für die Insider: BusApps, ERP-Systeme, GPA und Krone der Software-Engineering-Kunst: AKSE) allein über die Durchführung einer Präsentation bekomme, habe ich mir mal das Buch Presentation Zen: Simple Ideas on Presentation Design and Delivery (Voices That Matter) von Garr Reynolds gegönnt. Ich spielte schon lange mit dem Gedanken, mir das zu holen. Denn meine Designs und Präsentationen sind immer total überladen, und vor allem gefallen sie mir nicht. Aber ich wüsste auch nicht direkt, was ich anders machen sollte. Deshalb erschien mir der Ansatz von diesem Buch gut - die Rezensionen dazu und die aktuelle Situation in diesem Semester gaben ihr übriges.
Reynolds überträgt den ZEN-Gedanken, sich auf das wesentliche zu konzentrieren, auf die drei Präsentationsstufen Vorbereitung, Design und Vorführung. Zuerst erklärt er dem Leser jedoch die Grundlagen seiner Präsentaionsphilosophie: Zurückhaltung, Einfachheit und Natürlichkeit bestehend aus ZEN, Beispielen und Grundlagen der Komunikation zwischen Menschen (denn um die geht es hier ja).

Es ist immer wieder interessant, dass man viele Sachen eigentlich gar nicht verlernt - sondern diese sich eher noch festigen. Mit LaTeX wollte ich schon immer beginnen, seit es Prof. Herzberg im ersten Semester uns ans Herz gelegt hat. Irgendwann im 3ten habe ich dann damit wirklich begonnen - 3, 4 Dokumente für die FH damit geschrieben. War alles noch etwas neu und unübersichtlich. Im 4ten habe ich dann, glaube ich, gar nichts damit gemacht und jetzt im 5ten geht es mir plötzlich locker von der Hand, wie wenn ich schon ewig damit arbeiten würde.
Damit möchte ich nicht sagen, dass man durch Faulheit lernt - nein. Eher, dass man nur früh genug mit etwas beginnen muss und sich nicht selbst einem zu großen Druck (evtl Zeitdruck) aussetzen darf.
Bei Ruby war das ähnlich. Ich habe mir das in den Weihnachtsferien angeschaut, dann ein ganzes Semester nichts mehr damit zu tun gehabt. Und in den Sommerferien hatte ich dieses *click*-Erlebnis und bin in Ruby on Rails durchgestiegen. Jetzt lass ich das erst mal wieder sacken, da ich vorraussichtlich bis zu den nächsten Weihnachtsferien nicht genug Zeit habe mich damit zu beschäftigen. Genauso werde ich bei Guitar Hero nicht schlechter, wenn ich es mal ein, zwei Wochen nicht spiele sondern eher besser - zocke plötzlich Lieder dir mir davor irrsinnig schnell vor kamen.
Damit ist etwas lernen wirklich effizent. Effizient von der Zeit her, die man selbst aufwendet - allerdings nicht effizient für den Zeitraum.
Habe einen netten Blog gefunden. Jessica Hagy schafft es in einfacher aber dennoch treffender Art gewisse Sachen auszudrücken. Das ist eigentlich total genreübergreifend. Das eine oder andere bringt einem auch zum Nachdenken. Hier mal noch ein Beispiel.

29. September 2008 – 20:52
Mich hats genervt, dass die CPU zu schnell für die Festplatte war. Die Lösung war einfach. Von einer Platte lesen, auf die andere schreiben. Da ich recht viel unrare, habe ich mir dieses kleine Shellscript überlegt.
#!/bin/sh
if [ -n $2 ]
then
unrar x -ad $1 -p$2 /home/kb1/mnt/sda9/in/
else
unrar x -ad $1 /home/kb1/mnt/sda9/in/
fi
Das ruft unrar auf, aber entpackt immer in einen bestimmten Ordner auf einem anderen Laufwerk. Also quasi eine weitere temporäre Ablage. Neben dem Downloads-Ordner. Muss man halt zwei mal aufräumen, aber dafür nicht so viel jeweils.
Dann noch ein alias auf unrar, und bis auf die Parameter geht alles wie gewohnt. Nur doppelt so schnell! Danke an Lostinspace und Flo für die kleine Hilfestellung jeweils.
27. September 2008 – 16:52
Also dieses Statement finde ich wahrlich schön formatiert - ansonsten wäre der Überblick auch schwer. Und es funktioniert (natürlich!).
SELECT
SQL_CALC_FOUND_ROWS c.id
c.id AS id,
c.comment AS content,
c.date AS date,
c.userid AS userid,
c.userid AS username,
v.status AS voted
FROM
comments c
LEFT JOIN (
SELECT *
FROM comments_votes
WHERE userid = 4
) v
ON c.id=v.commentid
WHERE
c.type = 0
AND c.refid = 1
AND c.status > -5
ORDER BY c.date DESC
LIMIT
0,
25
Ich würde es ja gerne noch gruppieren und mit HAVINGs schmücken. Aber es würde einfach keinen Sinn ergeben
Es geht um eine Votefunktion für Kommentare - so wie bei youtube. Es muss jeder User geloggt werden der abgestimmt hat, um zu verhindern dass das Vote-Element noch mals angezeigt wird. Es muss halt für jeden User anders sein, und für jeden Thread anders. Deshalb gehen keine Autojoins. Da hätte man am Ende eine Ergebnissmenge wo gar nichts mehr drin steht. Das alles ist allerdings nur das Nebenprodukt. Eigentlich sollten nur die Kommentare an sich ausgegeben werden.
SQL_CALC_FOUND_ROWS ist übrigens ein ganz besonderes Schmankerl.
26. September 2008 – 09:02
Zur Zeit gibt es nicht viel spekakuläres. Viel zu tun für die Arbeit bei Computec, nächste Woche geht es weiter zu studieren (und ich bin mir immernoch unschlüssig was genau ich dieses Semester machen werde). Jedenfalls muss ich nochmal einen kleinen Auszug aus pragmatic thinking geben, denn das ist wirklich war und habe ich in den letzten Jahren - auch bei mir selbst beobachten können. Diese Entwicklung trifft ja fast auf mich zu, nur dass am Anfang PHP war. Was ja auch nicht arg viel anders als dieses C-Gedings ist. Aber mein Javacode hat sich wirklich stark daran orientiert wie ich PHP programmiert habe. Nicht nur von den einzelnen Zeilen, auch vom kompletten Aufbau. Und momentan versuche ich Ruby mit meinem Java Mindset zu denken. Leider. Bzw. mich nicht davon befreien kann. Aber wie der Autor schon sagt, dass ist wohl auch der Lauf der Dinge.
You learn a new programming language relative to the concepts you knew from the last programming language. That’s why in years past we saw so much C++ code that looked like C, so much Java code that looked like C++, so much Ruby code that looked like Java, and so on. It’s a natural transition from one set of skills to the next.