Vim-Mastery – Die psychologische Komponente
Abgelegt unter vim am 26.09.2009Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mit Flo und Aaron einen Pakt geschlossen. Einen Pakt, dass wir Vim mastern wollen indem wir darüber bloggen. Aaron hat definitiv einen riesigen Vorsprung an Beiträgen und Flos wenige Beiträge sind qualitativ auch sehr gut. Ich habe irgendwie noch nichts geschrieben, ein Grund mehr mal die psychologische Komponente anzusprechen.
Bei Sport oder Meditation sorgt die Regelmäßigkeit für das mastern. Man muss jeden Tag üben – am besten mit kleinen Lehreinheiten. Der Punkt ist aber, dass so etwas bei sportlichen Sachen viel problemloser geht. Hat man sich erst mal das Ziel gesetzt, dass man abnehmen will muss man einfach nur noch regelmäßig trainieren. Das ist nicht weiter schwer, da es immer das gleiche oder durch den Trainingsplan vorgegeben ist.
Man muss auch regelmäßig üben um die alltäglichen Tools zu mastern. Man muss die Gehirnmuskeln trainieren! So kann man es sich vorstellen. Die Shortcuts bringen nichts, wenn sie nicht aus dem FF kommen.
Beim Programmieren oder den damit verbundenen Tools ist es nicht so leicht. Man muss sich immer andere Aspekte und Gesichtspunkte beibringen, welche nicht unbedingt einer logischen Reihe folgen. Vor allem ist nicht klar, wie man üben soll. Macht man nur ein mal lustlos das nach, was man in einem Blog gelesen hat? Macht man es 5 mal nach und fällt dann doch wieder in alte Gewohnheiten zurück?
Wie also kann man vim mastern, auch wenn es wie eine unbewzingbare Wand vor einem erscheint?
- Akzeptieren, dass es schwer ist. Akzeptieren, dass man viel investieren muss und nicht sofort Ergebnisse kommen.
- Anfangen, auch wenn es nur basics sind. Je länger man etwas macht, desto eher wird es Gewohnheit.
- Weiterüben und dafür regelmäßige Zeiten einplanen. 10 min am Tag oder 1 Stunde in der Woche.
