Dies ist das Archiv zu der Kategorie 'Auto'.

Plaketiert

Abgelegt unter Auto am 16.01.2008

Meine Feinstaubplakette in schönem Rot (meine Lieblingsfarbe!) ist heute gekommen. Das Ding ist echt billig, könnte man gut einscannen .. ich warte bis im Internet die ersten Vordrucke kursieren. Auf eine weise Fläche ist lediglich in Edding mein Nummernschild geschrieben. Hat aber nur 6 Euro gekostet .. ab März darf man ja ohne Plakette gar nicht mehr in Stuttgart rein. Hab mir gedacht, ich hol sie mir gleich. Jetzt ists halt noch cool und trendy, später hat ja jeder eine..

Nachtrag: Ah, Steeefan hat auch schon eine!

Sprit sparen – Autofahren im flow

Abgelegt unter Auto am 05.12.2007

Letzte Woche habe ich es hinbekommen mit knapp 28 Litern 600km weit zu kommen, dass entspricht 4.6l Diesel auf 100km. Davor habe ich so 5.8l/100km gebraucht, obwohl ich eigentlich schon dachte das ich ein sparsamer Fahrer bin konnte ich noch einiges einsparen. Das umsetzen auf Winterreifen oder auch die ekelhaften Bedingungen im Allgemeinen haben meinen Verbrauch um 0.3l/100km erhöht. Meine Maßnahmen zu einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs möchte ich im folgenden nun zusammenfassen.

Die größte Senkung des Verbrauchs ist durch allgemeines langsamfahren zu erreichen. Anstelle dem täglichen Hetzen zur FH mit 130-140km/h auf Landstraßen und 140-160km/h auf Autobahnen empfiehlt sich ein reduzieren der Geschwindigkeit auf 90-100km/h auf Landstraßen und 120km/h auf Autobahnen. Leider ist es zum großen Teil ein Trugschluss das man mit höheren Geschwindigkeiten auch schneller ans Ziel kommt. Die Ersparnis an Kraftstoff durch langsameres Fahren kommt in der ersten Linie dadurch, dass der Motor bei steigenden Geschwindigkeiten auch mit steigendem Luftwiderstand zu kämpfen hat. Ab 80-90km/h steigt der Luftwiderstand in einem derart hohen Maße an das damit auch der Kraftstoffverbrauch steigt. Im Allgemeinen hat man für 10% Zeitersparnis etwa 30% mehr Kosten. Ich kam durch die Veringerung des Tempos nicht wirklich später an: Etwa 5 bis 10 Minuten, je nach Strecke (bei einer Stunde Fahrzeit mit 50% Stadt/Landstraßen und 50% Autobahn). Desweiteren wird man oft durch fahrende Hindernisse oder Ampel ausgebremst, so dass der eilende Vordermann meist schon wieder innerhalb der nächsten Kilometer eingeholt ist. Es ist allerdings auch zu erwähnen das Fahren unter 50km/h wegen der Übersetzung des Getriebes ebenfalls einen hohen Kraftstoffverbrauch mit sich zieht.

Neben dem akzeptieren der Tatsache langsamer zu fahren, gilt es zu lernen im Flow zu bleiben.

Im Flow zu bleiben erinnert ein wenig an Hippies, ist aber im Endeffekt genau das Gegenteil.

Während Hippies alles egal ist, geht es beim Autofahren eher um erhöhte Aufmerksamkeit. Bevor ich diese These näher ausführe möchte ich noch ein Wort zu grundlegenden theoretischen Fakten bei heutigen Verbrennungsmotoren (Selbst- und Fremdzündung) abgeben.

  1. Wenn man das Auto ohne Gas rollen lässt, etwa den Berg herunter, und im Gang bleibt sinkt der momentane Verbrauch auf Null. Diese Fähigkeit haben im Prinzip alle Autos der letzten 20 Jahre, für weitere Informationen kann ja mal nach dem Begriff der Motorbremse gesucht werden. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass in dieser Phase lediglich kein Kraftstoff den Verbrennungskammern zugeführt wird.
  2. Ein Auto im Leerlauf oder beim rollen ohne eingelegten Gang verbraucht etwa 2Liter. Rollt man nun mit 100km/h verbraucht man 2l/100km. Entsprechend braucht man bei 50km/h im Leerlauf etwa 4l/100km. Allerdings liegt der Verbrauch beim Beschleunigen oder beim gleichförmigen Fahren noch deutlich darüber – egal zu welcher Geschwindigkeit.

Eine Komposition dieser beiden kraftstoffverbrauchsvermindernden Eigenschaften zu einer vorausschauenden Fahrweise enden in einem niederen Spritverbrauch und einem längeren Leben des Motors.

So abstrus es sich auch anhört: Man kann am meisten Sprit sparen wenn man Möglichst wenig bremst. Es gilt zu erkennen wann man die Kupplung einfach mal durchtreten kann oder wann man es am besten eingekuppelt rollen lässt. Gerade bei Fahrten in der Stadt oder beim langsamen Fahren auf Landstraßen lohnt es sich öfters mal einfach rollen zu lassen. Am meisten Sprit kann man sparen wenn man mit den topographischen Begebenheiten der zu fahrenden Strecke vertraut ist. Ist also bekannt das in 500m eine Ampel kommt, oder sieht man 200-300m vor sich nun plötzlich einen LKW oder ähnlich störendes Objekt im Straßenverkehr, gilt es aus einem Erfahrungsschatz, der sich aus Vertrautheit des Automobils und der zu fahrenden Wegstrecke zusammensetzt, abzuwägen ob man sein Automobil nun mit eingelegtem Gang oder ausgekuppelt weiterrollen lässt. Dabei sollte so weit wie möglich mit der Motorbremse gerollt werden. Bemerkt man allerdings das die Geschwindigkeit sich zu schnell verringert, und man Beschleunigen müsste, wäre das “ausrollen lassen” umsonst gewesen. Daher gilt es abschätzen zu lernen wie weit man ausgekuppelt und wie weit man mit Motorbremse fahren muss um ohne betätigen der Bremse zum stehen (an einer Ampel) oder mit dem richtigen Abstand (wenn vor einem ein Laster erscheint oder ein Auto einbiegt) und der richtigen Geschwindigkeit weiterzufahren.

Ein weiteres Ziel ist es möglichst schnell in den 5. Gang zu kommen. Es ist darauf zu achten das möglichst sanft beschleunigt wird. Je nach Übersetzung und Motorisierung (ein Dieselmotor ist im Vorteil) kann dies generell schon unter 2000 u/min geschehen. Einige Fahrer neigen dazu den ersten Gang nur halb eingekuppelt zu fahren um direkt danach das bereits rollende Gefährt im zweiten Gang erst zu Beschleunigen. An einem steilen Abhang zum Beispiel kann sich bis zu 50km/h (oder welche Geschwindigkeit erzielt werden soll) ausgekuppelt anrollen lassen und gleich im 4ten Gang weiterfahren. Natürlich unter der Voraussetzung in etwa zu Wissen bei welchem Gang man wie schnell fährt. Auch in der Stadt sollte je nach Übersetzung des Getriebes möglichst immer im 4ten oder 5ten Gang gefahren werden.

Insgesamt gibt es noch zwei Fakten zu beachten da sich sonst der gut gemeinte Umsetzungsversuch dieser kraftstoffsenkenden Maßnahmen – ins Extrem getrieben – in Schäden am Motor und Getriebe manifestiert.

  1. Es sollte der Motor allerdings auch nicht zu untertourig gefahren werden da sich sonst ein Geräusch, der Volksmund nennt es brummen, äußert. Dieses brummen wird durch eine erhöhte mechanische Belastung des Motors hervorgerufen.
  2. Das Auskuppeln bei höheren Geschwindigkeiten (wenn etwa eine Autobahn 2km bergabwärts geht) und das anschließende Einkuppeln bei einer weiterhin hohen Geschwindigkeit erfordert einiges an Übung. Es ist sich ein Gefühl anzutrainieren mit welcher Drehzahl man bei welcher Geschwindigkeit fährt da ansonsten auf Dauer die Kupplung zu stark belastet wird wenn zu hohe Drehzahldifferenzen ausgeglichen werden müssen.

Neulich auf der Autobahn..

Abgelegt unter Auto am 23.11.2007

.. wurde ich von einem A8 geschnitten. Wusste gar nicht welch imposante Erscheinung dieses Gefährt ist, ich hab ihm sofort verziehen. Irgendwie sieht man die viel seltener als z.b. nen 7er oder ne S-Klasse.

Präzise

Abgelegt unter Auto am 12.11.2007

Einparken

Um in der morgendlichen Hektik mir das Scheibenkratzen zu ersparen parke ich mit der Front direkt zum Haus hin, dabei zählt jeder Centimeter. Ein netter Nebeneffekt ist auch das der Motor nicht so kalt wird und morgens schneller anspringt.

Schnäppchen gemacht

Abgelegt unter Auto am 12.11.2007

Mit 1.31€ für den Liter Diesel habe ich heute (im Vergleich zu den letzten Tagen) ein Schnäppchen gemacht. Für 50 Euro gibt es immerhin noch 37.98 Liter, mit denen ich wieder gut 700 Kilometer fahren kann.