Flux me if you can
Abgelegt unter Linux am 28.06.2008Nicht mein Rechner war langsam, nicht meine Grafikkarte. Es lag einfach an KDE4. Überladen ohne Ende, das war in etwa so wie Vista. Zuviel Bunti, zuviel Rumgeklicki ohne viel Wirkung. Das Abschalten der Desktopeffekte von KDE4 machte es nur noch hässlicher, ironisch war da mein Gedanke gleich Fluxbox zu nehmen. Was ich dann komischerweiße ja auch tat. Jetzt nutze ich es voll und ganz. Alles ist jetzt plötzlich so schnell. So klein und minimalistisch, und sogar für mich als eigentlich jemand der ungern etwas wechselt von Anfang an beeindruckend einfach. Da ist echt nichts störendes mehr dran. Hammer. Und es geht alles das ich brauch. Heute ist ein guter Tag!! Und ich muss mich mal ganz dicke beim Rene entschuldigen, den ich vor einem halben Jahr noch ausgelacht habe weil er Fluxbox nutzt. Nicht richtig ausgelacht, aber ich hatte mich damit noch gar nicht beschäftigt, und es hat eben zu seinem minimalistischen Charakter gepasst. Jetzt weiß ich, dass man auf Minimalismus wirklich stolz sein kann. Auch wenn es ein Wiederspruch ist.
Zurück zum Thema. im Prinzip habe ich mich eh nur geärgert, über das was mir KDE eigentlich erleichtern sollte. So Sachen wie Sound mit den Multimediatasten .. Programme automatisch beim Start starten, … alles Bullshit in KDE – Fluxbox rockt derbe. Die xorg.conf wird endlich richtig interpretiert und jetzt ist auch mal die Startleiste über beide Monitore hinweg bei gleichzeitigem richtigen einrasten der Fenster. Genial. So eine Präzision hatte ich zuletzt mit KDE 3.5 unter Gentoo..
Anbei ein Screen von meinem neuen, puristischen, aber durchaus riesigen, 3360×1050 Desktop
