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Hallenrock Berlichingen .. ohne Deathcore

War echt ein super Abend gestern. Zum dritten mal wurde zum Hallenrock nach Berlichingen eingeladen.

Angefangen hat das ganze mit Dissected Angels, die trotz der Spielzeit von 21 Uhr schon mehr Leute vor der Bühne hatten als der eigentliche Headliner später haben sollte. Liegt wohl auch an der schon recht großen Fanbasis von den Jungs, ich glaub nahezu alle die die Band schon kennen waren gestern da. Sie hatten allerdings ziemlich unter dem schlechten Mischer zu leiden - da ist auf jeden Fall mehr drin und ich freue mich schon aufs boarstream.

Anschließend kam Stehcafe und Hesse hatte selbst hinter dem Schlagzeug wieder eine gewaltige Bühnenpräsenz. Die Stimmung war, dafür das immer noch nicht sehr viele Leute da waren, echt am kochen.

Die darauf folgende Band, und wegen der Uhrzeit wohl auch der Headliner floppte ziemlich. Subterfuge Carver brüsteten sich während ihrer Show ständig damit Deathcore zu spielen, Aussprüche wie come on Deathcore Bitches waren ständig zu hören. Mag ja sein, dass sie selbst ziemlich Deathcore Fans sind, aber dass bin ich auch, und gerade deshalb regt es mich auf. Deathcore ist so etwas wie Job For A Cowboy, Benighted oder die Black Dahlia Murders spielen, Brutalster Deathmetal mit einigen Hard- und Grindcoreelementen. Das was die guten Jungs mit Plattenvertrag da gestern produziert haben liegt irgendwo zwischen Emo- und Metalcore unterstem Anfängerniveau. Und allein die Arroganz sich die ganze zeit mit Deathcore brüsten zu müssen ging mir schon ziemlich auf den Keks, aber nein, auf ihrer Homepage ist auch noch schön Groß zu lesen wie das nächste Album heißen wird .. nämlich Deathcore. Ich kann nur Mutmaßen, vielleicht wollen sie das Wort Deathcore in alle Münder bringen weil sie etwas neues ‘entdeckt’ haben und darauf stolz sind, es jetzt verbreiten um später als die Erfinder dieses Genres gefeiert zu werden. Doch da haben sich die Emos auf zweifache Art und Weise geschnitten. Erstens gibt es Deathcore schon eine recht lange Zeit und wenn jemand sich rühmen darf dieses Genre erfunden zu haben sind es noch am ehesten (!) Job For A Cowboy mit ihrer ersten Demo. Zweitens wird da einfach der kommerzielle Erfolg ausbleiben.

Nach einer recht langen Pause kamen dann so gegen 1 Uhr noch the fucking grindcoreheads ‘mietz’ the catastrophical porngrinders from hell. Sie hatten zwar nicht so eine bombastische Bühnenshow mit Gummipuppe wie das letzte mal, dafür haben sie ihre Musik in Perfektion gebracht. Ein Haufen alter Klassiker wie Six Feet Under (War Is Comming) waren am Start - eben Musik von Fans für Fans. Oder wie Kev es meinte: Die Rausschmeißer eben.

Nicht geschumpfen ist schon genug gelobt, wollte ich nur mal noch anmerken weil ich über die 3 anderen Bands so wenige Worte verloren habe. Lag einfach daran, dass es ein rundum gelungener Abend war ansonsten. Nur eben die Sache mit Subterfuge Carver hat mich aufgeregt, dass war echt arm. Und Bilder gibts natürlich auch wieder!

2 Comments

  1. Posted 14. Januar 2008 at 18:27 | Permalink

    Mööönsch,auch wenn Subterfuge Carver net unbedingt Deathcore-mäßig geschrien haben,war doch der Groove oft mals mit dem von DESPISSED ICON zu vergleichen,die doch acuh sehr beachtliche Brecher alla Job For A Cowboy ablassen…
    Ich fand die jetzt gar nich schlecht-mich haben die sehr angesprochen….schade,dass kein Bild von meinem “einsamen” Bang dabei is…hätt mich gefreut,aber der Abend war durchaus gelungen! Grüße an alle die den Metall vergöttern!!! Stay Sick!

  2. Posted 14. Januar 2008 at 22:18 | Permalink

    Dann sollen sie es bitte unter Newcommer-Metalcore verkaufen, aber was die treiben ist eine Beleidigung für jeden der einigermaßen gern Deathmetal hört.

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