In meinem letzten Postulat habe ich die optimale Zeitwahrnehmung in der komplexen 4ten Dimension erläutert. Heute gibt es einen Vorschlag wie man diesem Effekt entgegenwirken kann - indem man jeden Tag mehr nutzt. Das Postulat des guten Tages handelt von einer Zeiteinteilung die sowohl Produktivität als auch körperliches Wohlbefinden durch mehr Schlaf pro Tag erheblich steigern kann - ohne Nebenwirkungen. Die Woche (eine gute Woche) wird in 6 Tage (im Folgenden auch gute Tage genannt) aufgeteilt mit jeweils 9 Stunden Schlaf. Auf Basis folgender Fakten möchte ich dies näher ausführen.
Eine Woche hat im Schnitt 7 x 24 = 168 Stunden. Davon nutzt ein durchschnittlich gesunder Mensch 7 x 8 Stunden = 56 Stunden zum schlafen. Angenommen dem Fall, dass man nun nur noch 6 x 9 Stunden = 54 Stunden schläft errechnet sich der optimalen Beschäftungskoeffizienten von (168-54) /6 = 19 Stunden pro Tag. Wird jeden Tag nur eine Stunde länger geschlafen so fällt dies nicht weiter ins Gewicht wenn man dafür 4 Stunden länger produktiv arbeiten kann.
Eine Konsequenz des guten Tags ist natürlich das kollidieren der Schlafens- und Wachzeiten mit denen seiner Mitmenschen. Deshalb kann der gute Tag nicht jedem empfohlen werden. In erster Linie können davon Freiberufler und Yuppies profitieren. Seinen größten Vorteil spielt der gute Tag bei Drogenabhängigen und anderen gesellschaftlich niederen Klassen aus die von jeglichen Pflichten entbunden sind. Wurde beispielsweise vereinbart für jeden Tag die Menge des konsumierten Heroins auf 1 Gramm zu beschränken, so wird Effektiv 1 Gramm weniger pro Woche konsumiert. Bereits nach einigen guten Wochen ist ein Abhängiger bereits nur noch zu 6/7 abhängig.
Die Wochenenden werden natürlich auch nicht vergessen. Man kann von Donnerstag bis Sonntag jeden Abend zum Feiern mit seinen Freunden weg gehen ohne größere Einschränkungen wie Schlafmangel in der darauffolgenden Woche. Mit folgender Darstellung möchte ich die gute Woche durch ein Beispiel näher bringen. Die Zeiteinteilung dient lediglich als Maßstab zu der momentan gängigen Tageseinteilung.
Ich möchte hier auch den Auspruch Carpe Diem (lat., Nutze den Tag), der Zentral- und Lehrsatz des Films Club der toten Dichter aufgreifen. Der Mensch sollte aus seinem Leben etwas Besonderes machen; jedes einzelne Leben sollte ein außergewöhnliches sein oder werden. Keating will seine Schüler zu Freidenkern erziehen. Sie sollen Dinge von anderen Standpunkten aus betrachten. Mit dem Postulat des guten Tages ist Carpe Diem nicht nur ein 08 15 Ausspruch von Hippies, sondern kann von jedem Menschen in Hinblick auf seine Effektivität angebracht werden.

5 Comments
Dazu gibts nen Buch, kein Scheiß
Hab ich sogar auf meiner Wunschliste ^^
http://www.amazon.de/4-Hour-Workweek-Escape-Live-Anywhere/dp/0307353133/ref=wl_it_dp?ie=UTF8&coliid=I12SD0510K2CC1&colid=1XCFNHMSZO9FF
Cool, das muss ich auch mal Lesen.
Dafür.
http://imgs.xkcd.com/comics/28_hour_day.png
Wow, die ham sich fast an meine Vorlage gehalten.