Dies ist das Archiv für den 17. Dezember 2007.

Carpe Diem – Postulat des guten Tages

Abgelegt unter Subjektiv am 17.12.2007

In meinem letzten Postulat habe ich die optimale Zeitwahrnehmung in der komplexen 4ten Dimension erläutert. Heute gibt es einen Vorschlag wie man diesem Effekt entgegenwirken kann – indem man jeden Tag mehr nutzt. Das Postulat des guten Tages handelt von einer Zeiteinteilung die sowohl Produktivität als auch körperliches Wohlbefinden durch mehr Schlaf pro Tag erheblich steigern kann – ohne Nebenwirkungen. Die Woche (eine gute Woche) wird in 6 Tage (im Folgenden auch gute Tage genannt) aufgeteilt mit jeweils 9 Stunden Schlaf. Auf Basis folgender Fakten möchte ich dies näher ausführen.

Eine Woche hat im Schnitt 7 x 24 = 168 Stunden. Davon nutzt ein durchschnittlich gesunder Mensch 7 x 8 Stunden = 56 Stunden zum schlafen. Angenommen dem Fall, dass man nun nur noch 6 x 9 Stunden = 54 Stunden schläft errechnet sich der optimalen Beschäftungskoeffizienten von (168-54) /6 = 19 Stunden pro Tag. Wird jeden Tag nur eine Stunde länger geschlafen so fällt dies nicht weiter ins Gewicht wenn man dafür 4 Stunden länger produktiv arbeiten kann.

Eine Konsequenz des guten Tags ist natürlich das kollidieren der Schlafens- und Wachzeiten mit denen seiner Mitmenschen. Deshalb kann der gute Tag nicht jedem empfohlen werden. In erster Linie können davon Freiberufler und Yuppies profitieren. Seinen größten Vorteil spielt der gute Tag bei Drogenabhängigen und anderen gesellschaftlich niederen Klassen aus die von jeglichen Pflichten entbunden sind. Wurde beispielsweise vereinbart für jeden Tag die Menge des konsumierten Heroins auf 1 Gramm zu beschränken, so wird Effektiv 1 Gramm weniger pro Woche konsumiert. Bereits nach einigen guten Wochen ist ein Abhängiger bereits nur noch zu 6/7 abhängig.

Die Wochenenden werden natürlich auch nicht vergessen. Man kann von Donnerstag bis Sonntag jeden Abend zum Feiern mit seinen Freunden weg gehen ohne größere Einschränkungen wie Schlafmangel in der darauffolgenden Woche. Mit folgender Darstellung möchte ich die gute Woche durch ein Beispiel näher bringen. Die Zeiteinteilung dient lediglich als Maßstab zu der momentan gängigen Tageseinteilung.

ein guter Tag

Ich möchte hier auch den Auspruch Carpe Diem (lat., Nutze den Tag), der Zentral- und Lehrsatz des Films Club der toten Dichter aufgreifen. Der Mensch sollte aus seinem Leben etwas Besonderes machen; jedes einzelne Leben sollte ein außergewöhnliches sein oder werden. Keating will seine Schüler zu Freidenkern erziehen. Sie sollen Dinge von anderen Standpunkten aus betrachten. Mit dem Postulat des guten Tages ist Carpe Diem nicht nur ein 08 15 Ausspruch von Hippies, sondern kann von jedem Menschen in Hinblick auf seine Effektivität angebracht werden.

Papyrus Containing The Spell To Preserve Its Possessor Against Attacks From He Who Is In The Water (Video)

Abgelegt unter Musik am 17.12.2007

Nile sind ganz schön beschäftigt zur Zeit, nicht nur dass sie im Moment kräftig mit Six Feed Under touren, sondern jetzt wurde auch noch ein Video veröffentlicht. In Szenekreisen einfach als das Lied mit dem langen Namen betitelt, wurde ein Video zu Papyrus Containing The Spell To Preserve Its Possessor Against Attacks From He Who Is In The Water abgedreht. Ich finde der lange Name ist sicherlich gerechtfertigt, arg viel knapper hätte man das auch nicht ausdrücken können ohne die Message zu verfremden.

Hier fällt mir besonders wieder auf wie gut Videos einen Eindruck beschönigen können. Der Sänger ist ab der Stirn immer im schwarzen Balken drin damit man seinen hässlichen Haaransatz nicht sieht und die kurzen Einblendungen mit Karl Sanders (mit seiner posigen Doppel-V-Gitarre) von schräg oben lassen den Gitarrist/Songwriter auch 20 Kilo leichter aussehen. Niletypisch ist natürlich alles mit ägyptischen Elementen verziert, eine wirkliche Handlung gibt es zum Glück nicht.

YouTube Preview Image

Mit diesem Video kann sich nun endlich auch der Metaller zweiter Klasse, Steeefan, ein Bild von seiner Lieblings Metalband machen ;) .