Dies ist das Archiv für den 05. Dezember 2007.

Transilvanian Beat Club – Das Leben soll doch schön sein

Abgelegt unter Musik am 05.12.2007

Transilvanian Beat Club - Das Leben soll doch schön sein

Da ist sie nun endlich: Die neue Scheibe des Transilvanian Beat Club. Ich komme leider erst mit etwas Verspätung zu dieser Rezession, da ich einfach keine Zeit hatte mich richtig rein zu hören. Nachdem die letzte Veröffentlichung bereits für ein Erstlingswerk gigantisch war, schaffen es die Transilvanier aus Thüringen diesmal noch einen drauf zu setzen. Obwohl das Leben doch schön sein soll sind sowohl Texte als auch Songs um einiges schwermütiger als auf dem Vorgänger. Hat aber auch einen Gewissen Reiz, mit dem der Beat Club gut zu spielen weis. Wird dann die Textzeile

Nimm noch ein Glas mein Freund, sei lebensfroh und heiter

in Verbindung mit einer schwermütigen Melodie wahrgenommen offenbart sich eine ganz neue Sichtweise auf die Band. Es kommen Gefühle auf, die ich zuletzt beim Hören von Ewigheim hatte. Ist ja auch kein Wunder denn die Besetzungen dieser Bands gehen in einander über. Die Parallelen zu Ewigheim sind allgegenwärtig: Die Tonbögen aus Die Ballade Von “Pavel Den Saeufer” könnten wirklich 1:1 so von Ewigheim kommen. Natürlich sind dazwischen auch ein paar Kracher mit ‘Arschkick’ wie etwa die Road to Transilvaningen Hell . Insgesamt bleibt aber festzustellen das die Texte diesmal mehr über das Saufen und Depressionen und weniger über Transilvanien, und damit vor allem über Vampire, handeln. Zum krönenden Abschluss ist dann nochmal Ewigheim dran und mit dem gecoverten Der Bauer im Ruin, welches schon früher mein Lieblingslied von Ewigheim war, kommt die CD (bis auf eine kleine Überraschung) zu ihrem Ende.

Die Produktion ist natürlich Güteklasse A: Perfekt abgemischt und super Soundqualität.

Wem das alte Album gefallen hat, der kann bei diesem hier ebenfalls bedenkenlos zugreifen. Es ist eine zeitlose CD von einer außergewöhnlichen Band die Freunden von Deutschem Metal und der gothischen Lebensart sicher noch einige schöne Stunden bescheren wird.

Türlos

Abgelegt unter Studium am 05.12.2007

Lese gerade ein paar Wohnungsanzeigen da ich ja nächstes Semester mit Markus und Bernd nach Heilbronn ziehen will und bin unter anderem darauf gestoßen.

Zwischen Schlaf- und Wohnbereich gibt es KEINE Tür!

Da frage ich mich doch: Wie kommt man dann rein? Die Spekulation von Markus läuft auf eine Rundreise heraus. Da ich Software Engineer bin denke ich eher realistisch: Ich schätze das dass ganze durch eine Zeitmaschine realisiert wird. Während man sich, in seine materiellen Partikel zerlegt, in der 4ten Dimension bewegt wandelt sich das Schlafzimmer zum Wohnbereich – und umgekehrt.

Schon wieder im Lotto gewonnen

Abgelegt unter Internet am 05.12.2007

Im Vergleich zum letzten mal aber auch wirklich. Getippt habe ich wieder bei tipp24.de – diesmal leider ohne Sonderauslostung. Drei richtige und eine Zahl Spiel 77 ist schomal 17 Euro oder so .. geht ja. Wenn jetzt irgendwer denkt bei mir betteln zu müssen, aus welchen Gründen auch immer, so sei dem gesagt das ich mich damit selbstständig machen werde. Vielleicht nicht hier in Deutschland, aber in Tschechien hat man damit schon das Grundkapital für eine Gesellschaft.

Sprit sparen – Autofahren im flow

Abgelegt unter Auto am 05.12.2007

Letzte Woche habe ich es hinbekommen mit knapp 28 Litern 600km weit zu kommen, dass entspricht 4.6l Diesel auf 100km. Davor habe ich so 5.8l/100km gebraucht, obwohl ich eigentlich schon dachte das ich ein sparsamer Fahrer bin konnte ich noch einiges einsparen. Das umsetzen auf Winterreifen oder auch die ekelhaften Bedingungen im Allgemeinen haben meinen Verbrauch um 0.3l/100km erhöht. Meine Maßnahmen zu einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs möchte ich im folgenden nun zusammenfassen.

Die größte Senkung des Verbrauchs ist durch allgemeines langsamfahren zu erreichen. Anstelle dem täglichen Hetzen zur FH mit 130-140km/h auf Landstraßen und 140-160km/h auf Autobahnen empfiehlt sich ein reduzieren der Geschwindigkeit auf 90-100km/h auf Landstraßen und 120km/h auf Autobahnen. Leider ist es zum großen Teil ein Trugschluss das man mit höheren Geschwindigkeiten auch schneller ans Ziel kommt. Die Ersparnis an Kraftstoff durch langsameres Fahren kommt in der ersten Linie dadurch, dass der Motor bei steigenden Geschwindigkeiten auch mit steigendem Luftwiderstand zu kämpfen hat. Ab 80-90km/h steigt der Luftwiderstand in einem derart hohen Maße an das damit auch der Kraftstoffverbrauch steigt. Im Allgemeinen hat man für 10% Zeitersparnis etwa 30% mehr Kosten. Ich kam durch die Veringerung des Tempos nicht wirklich später an: Etwa 5 bis 10 Minuten, je nach Strecke (bei einer Stunde Fahrzeit mit 50% Stadt/Landstraßen und 50% Autobahn). Desweiteren wird man oft durch fahrende Hindernisse oder Ampel ausgebremst, so dass der eilende Vordermann meist schon wieder innerhalb der nächsten Kilometer eingeholt ist. Es ist allerdings auch zu erwähnen das Fahren unter 50km/h wegen der Übersetzung des Getriebes ebenfalls einen hohen Kraftstoffverbrauch mit sich zieht.

Neben dem akzeptieren der Tatsache langsamer zu fahren, gilt es zu lernen im Flow zu bleiben.

Im Flow zu bleiben erinnert ein wenig an Hippies, ist aber im Endeffekt genau das Gegenteil.

Während Hippies alles egal ist, geht es beim Autofahren eher um erhöhte Aufmerksamkeit. Bevor ich diese These näher ausführe möchte ich noch ein Wort zu grundlegenden theoretischen Fakten bei heutigen Verbrennungsmotoren (Selbst- und Fremdzündung) abgeben.

  1. Wenn man das Auto ohne Gas rollen lässt, etwa den Berg herunter, und im Gang bleibt sinkt der momentane Verbrauch auf Null. Diese Fähigkeit haben im Prinzip alle Autos der letzten 20 Jahre, für weitere Informationen kann ja mal nach dem Begriff der Motorbremse gesucht werden. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass in dieser Phase lediglich kein Kraftstoff den Verbrennungskammern zugeführt wird.
  2. Ein Auto im Leerlauf oder beim rollen ohne eingelegten Gang verbraucht etwa 2Liter. Rollt man nun mit 100km/h verbraucht man 2l/100km. Entsprechend braucht man bei 50km/h im Leerlauf etwa 4l/100km. Allerdings liegt der Verbrauch beim Beschleunigen oder beim gleichförmigen Fahren noch deutlich darüber – egal zu welcher Geschwindigkeit.

Eine Komposition dieser beiden kraftstoffverbrauchsvermindernden Eigenschaften zu einer vorausschauenden Fahrweise enden in einem niederen Spritverbrauch und einem längeren Leben des Motors.

So abstrus es sich auch anhört: Man kann am meisten Sprit sparen wenn man Möglichst wenig bremst. Es gilt zu erkennen wann man die Kupplung einfach mal durchtreten kann oder wann man es am besten eingekuppelt rollen lässt. Gerade bei Fahrten in der Stadt oder beim langsamen Fahren auf Landstraßen lohnt es sich öfters mal einfach rollen zu lassen. Am meisten Sprit kann man sparen wenn man mit den topographischen Begebenheiten der zu fahrenden Strecke vertraut ist. Ist also bekannt das in 500m eine Ampel kommt, oder sieht man 200-300m vor sich nun plötzlich einen LKW oder ähnlich störendes Objekt im Straßenverkehr, gilt es aus einem Erfahrungsschatz, der sich aus Vertrautheit des Automobils und der zu fahrenden Wegstrecke zusammensetzt, abzuwägen ob man sein Automobil nun mit eingelegtem Gang oder ausgekuppelt weiterrollen lässt. Dabei sollte so weit wie möglich mit der Motorbremse gerollt werden. Bemerkt man allerdings das die Geschwindigkeit sich zu schnell verringert, und man Beschleunigen müsste, wäre das “ausrollen lassen” umsonst gewesen. Daher gilt es abschätzen zu lernen wie weit man ausgekuppelt und wie weit man mit Motorbremse fahren muss um ohne betätigen der Bremse zum stehen (an einer Ampel) oder mit dem richtigen Abstand (wenn vor einem ein Laster erscheint oder ein Auto einbiegt) und der richtigen Geschwindigkeit weiterzufahren.

Ein weiteres Ziel ist es möglichst schnell in den 5. Gang zu kommen. Es ist darauf zu achten das möglichst sanft beschleunigt wird. Je nach Übersetzung und Motorisierung (ein Dieselmotor ist im Vorteil) kann dies generell schon unter 2000 u/min geschehen. Einige Fahrer neigen dazu den ersten Gang nur halb eingekuppelt zu fahren um direkt danach das bereits rollende Gefährt im zweiten Gang erst zu Beschleunigen. An einem steilen Abhang zum Beispiel kann sich bis zu 50km/h (oder welche Geschwindigkeit erzielt werden soll) ausgekuppelt anrollen lassen und gleich im 4ten Gang weiterfahren. Natürlich unter der Voraussetzung in etwa zu Wissen bei welchem Gang man wie schnell fährt. Auch in der Stadt sollte je nach Übersetzung des Getriebes möglichst immer im 4ten oder 5ten Gang gefahren werden.

Insgesamt gibt es noch zwei Fakten zu beachten da sich sonst der gut gemeinte Umsetzungsversuch dieser kraftstoffsenkenden Maßnahmen – ins Extrem getrieben – in Schäden am Motor und Getriebe manifestiert.

  1. Es sollte der Motor allerdings auch nicht zu untertourig gefahren werden da sich sonst ein Geräusch, der Volksmund nennt es brummen, äußert. Dieses brummen wird durch eine erhöhte mechanische Belastung des Motors hervorgerufen.
  2. Das Auskuppeln bei höheren Geschwindigkeiten (wenn etwa eine Autobahn 2km bergabwärts geht) und das anschließende Einkuppeln bei einer weiterhin hohen Geschwindigkeit erfordert einiges an Übung. Es ist sich ein Gefühl anzutrainieren mit welcher Drehzahl man bei welcher Geschwindigkeit fährt da ansonsten auf Dauer die Kupplung zu stark belastet wird wenn zu hohe Drehzahldifferenzen ausgeglichen werden müssen.

Summer-Breeze Band #5 The Vision Bleak

Abgelegt unter Musik am 05.12.2007

Net so der Bringer jetzt, Gothic-Kruscht halt. Ist ja aber Tradition auf dem Summer-Breeze, kann man nichts machen. Immerhin sieht man wegen den Gothic Bands wenigstens auch hin und wieder ein paar Waldfeeen ;) .